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CSI Christian Solidarity International ist eine christliche
Menschenrechtsorganisation für Religionsfreiheit und hilft
Glaubensverfolgten, notleidenden Kindern und
Katastrophenopfern.
 
   
Hoffnung
trotz Armut.
     
Nicaragua – In den Elendsvierteln von Managua und
Tipitapa wachsen Kinder in extremer Armut auf.
Die Menschen kämpfen in verlotterten Hütten ums
Überleben. Perspektivlosigkeit treibt viele von ihnen
in eine Sackgasse von Gewalt oder Prostitution.

Um diesen Kreislauf aus Elend, Resignation und Kriminalität
zu durchbrechen, setzt CSI bei den Kindern an.
Sie sollen an Körper und Seele gestärkt werden und
Rahmenbedingungen für eine gesunde Entwicklung
erhalten.
     
     
     
     


CSI engagiert sich in Santa Rosa, einem Elendsviertel mit
10.000 Einwohnern in der Hauptstadt Managua und in der
Stadt Tipitapa durch

Mittagessen für 380 Slumkinder
Schulmaterial für ca. 400 Kinder
Handarbeitsunterricht für Teenager-Mädchen
Gesundheitszentrum in Tipitapa
für die arme Bevölkerung
Lebensmittelpakete
für äußerst bedürftige Slumbewohner
Schneiderausbildung mit staatlich
anerkanntem Zertifikat
   
In allen Aktivitäten werden christliche Werte wie Liebe,
Annahme und Wertschätzung gelebt.
 
Kinder und Jugendliche entdecken, dass sie wertvoll sind
und individuelle Fähigkeiten und Begabungen haben.
Dieses Projekt ermöglicht ihnen, Armutsfesseln zu sprengen,
ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ein Leben
mit Zukunft zu bauen.
     
   
   
Projektpartner von CSI in Nicaragua sind die Schwestern
des Karmeliterordens.
Sie leben selbst im Elendsviertel,
inmitten der armen Bevölkerung, kennen ihre Lebenssituation
und können so gezielt helfen.

Unsere Projektleiterin in Nicaragua ist Schwester Lucy Lira.
Ihr Leitmotiv lautet:
„Wir ermutigen die Kinder und Jugendlichen,
nicht aufzugeben und etwas aus ihrem Leben
zu machen.“

   
   
   


Nicaragua ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas.
40% der Bevölkerung leben mit einem täglichen Einkommen
unter 1 US$.

Nicaragua ist ein tropisches und sehr fruchtbares Land.
Es ist aber auch Naturkatastrophen wie Wirbelstürmen
(Mitch), Überschwemmungen und Erdbeben ausgesetzt.

Nach jahrzehntelanger Diktatur unter Somoza hoffte das
Land auf Veränderung durch die Sandinisten.
Doch auch diese Regierung endete in einer repressiven
Staatsform und in Korruption.
Im November 2006 wurde Daniel Ortega (ehemaliger
Sandinistenführer) zum Präsidenten gewählt.
   
   
   


(im Vergleich mit Deutschland)

Fläche 129.494 km² (ca. 40% von Deutschland)
Bevölkerung 5,5 Mio (D 82,4 Mio)
Bevölkerung unter 15 Jahren 39,5% (D 14,6%)
Analphabeten 23,3% (D 1%)
Sterblichkeitsrate unter 5 Jahren 3,8% (D 0,5%)
Religion 70% röm.kath. Christen, 15% evang. Christen,
1,2% Herrnhuter, 13,5% andere
Nationalfeiertag 15. September (Unabhängigkeitstag 1821)
Quellen: UNDP und andere
   
   
   


CSI setzt sich seit den 1980er Jahren für Menschenrechte
in Nicaragua ein. Die von Menschen verursachte krasse
Armut veranlasste CSI, Kindern aus den unterdrückten
sozialen Schichten auch materielle Hilfe zu bieten.

Seit 1996 unterstützt CSI die soziale Arbeit der Karmeliter-
schwestern in Santa Rosa (Managua) und Tipitapa.

Dieses Projekt lindert die Armut und gibt der Bevölkerung
neue Hoffnung.
   
   
   


380 Kinder erhielten werktags eine warme Mahlzeit.
83.600 Mahlzeiten wurden ausgeteilt.
18 Frauen absolvierten die Ausbildung im Nähatelier.
Davon schlossen 14 mit einem staatlich anerkannten
Zertifikat ab. Dies erhöht die Chancen auf dem
Arbeitsmarkt = Lebensunterhalt.
26 Pakete mit Lebensmitteln und lebenswichtigen Gütern
wie z.B. Seife wurden monatlich an arme Familien verteilt.
2.840 Kinder und Erwachsene erhielten medizinische
und zahnmedizinische Behandlung.

Ein Lachen, ein Funke Hoffnung in den Augen und ein
gesundes Selbstvertrauen sind schwer messbare, aber gut
sichtbare Erfolge!
   
   
   


Die Kinder und Jugendlichen des Elendsviertels Santa Rosa
von Managua und von Tipitapa brauchen weiterhin unsere
Hilfe. Sie sollen ihren Selbstwert entdecken und sich zu
eigenständigen, selbstbewußten Persönlichkeiten entwickeln.
Nur so gelingt es ihnen, ihre Zukunft zu gestalten.

Langfristig soll die gesamte Arbeit in den Stadtvierteln ausgebaut
werden, damit die einzelnen Aktivitäten grundlegend die
Lebensexistenz verbessern.

Der Projektaufwand in Nicaragua
für das Jahr 2010 beträgt rund Euro 60.000.–
 
 
 


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